Die heute (9. Juni 2026) veröffentlichten Zuschläge für Biogas in der Region Alb-Donau enthält viel mehr Schatten als Licht.
Diese Einschätzung kommunizierte der örtliche Abgeordnete Michael Joukov in einer Pressemitteilung.
„Es freut mich natürlich riesig, dass Rochus Kaifel (Dellmensingen) sowie Thomas Kneer (Westerheim) einen Zuschlag für ihre Biogasanlagen erhalten konnten. Die über 2 MW kann die Region gut gebrauchen, und die Höfe haben nun Planungssicherheit.
Fakt ist aber: alleine in diesem Jahr fallen 22 Biogas-Anlagen aus der Förderung. Um die zu kompensieren, hätten bei dieser halbjährlichen Ausschreibung der Zuschlag für mind. 6 MW erteilt werden müssen. Haben tun wir nur ein Drittel.
Solange der Bund die Ausschreibungsmengen nicht erhöht, läuft es auf eine schleichende Erdrosselung des Biogases durch Ministerin Reiche hinaus. Biogas ist jedoch eine wichtige Stütze im ländlichen Raum. Rein von Energieausbeute sind Biogasanlage nicht optimal, aber Biogas lässt sich gut speichern und in die „Lücken“ von PV und Wind legen – das neue, noch von Robert Habeck stammende Ausschreibungsregime begünstigt es auch – nur sind die Mengen die Ministerin Reiche ins Verfahren gibt, schlicht zu klein. Es gilt, dringend nachzubessern!“