Der Hochschulstandort Ulm erhält im Rahmen der Schnellbau-Initiative des Landes insgesamt 41 Millionen Euro für wichtige Bau- und Sanierungsmaßnahmen.
Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen des Bundes und dienen dazu, den Sanierungs- und Modernisierungsbedarf an den Hochschulen schneller anzugehen.
„Mit der Schnellbau-Initiative investieren wir gezielt dort, wo der Bedarf besonders groß ist. Moderne Gebäude sind eine wichtige Voraussetzung für exzellente Forschung, gute Studienbedingungen und eine leistungsfähige Universitätsmedizin“, sagte Abgeordneter Michael Joukov.
Den größten Anteil der Mittel erhält die Medizinische Fakultät der Universität Ulm. Für die Sanierung von Laborbereichen stehen 29 Millionen Euro zur Verfügung. Damit werden die Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre nachhaltig verbessert.
Weitere 12 Millionen Euro fließen in Baumaßnahmen an der Universität Ulm, die durch Vermögen und Bau Baden-Württemberg umgesetzt werden. Für die Modernisierung und Sanierung des Instituts für Chemieingenieurswesen (CIW) sind 7 Millionen Euro vorgesehen. Weitere 5 Millionen Euro werden für den Bau eines Ersatz-Hörsaalzentrums bereitgestellt.
Die Mittel sind Teil der Schnellbau-Initiative, mit der Baden-Württemberg zusätzliche Investitionen aus dem Sondervermögen des Bundes gezielt für den Hochschulbau einsetzt. Ziel ist es, dringend notwendige Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen schneller umzusetzen und die Infrastruktur der Hochschulen zukunftsfest aufzustellen.
(7. Juli 2026)