41 Millionen Euro für den Hochschulstandort Ulm (7. Juli 2026)
Der Hochschulstandort Ulm erhält im Rahmen der Schnellbau-Initiative des Landes insgesamt 41 Millionen Euro für wichtige Bau- und Sanierungsmaßnahmen. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen des Bundes und dienen dazu, den Sanierungs- und Modernisierungsbedarf an den Hochschulen schneller anzugehen.
„Mit der Schnellbau-Initiative investieren wir gezielt dort, wo der Bedarf besonders groß ist. Moderne Gebäude sind eine wichtige Voraussetzung für exzellente Forschung, gute Studienbedingungen und eine leistungsfähige Universitätsmedizin“, sagte Abgeordneter Michael Joukov.
Den größten Anteil der Mittel erhält die Medizinische Fakultät der Universität Ulm. Für die Sanierung von Laborbereichen stehen 29 Millionen Euro zur Verfügung. Damit werden die Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre nachhaltig verbessert.
Weitere 12 Millionen Euro fließen in Baumaßnahmen an der Universität Ulm, die durch Vermögen und Bau Baden-Württemberg umgesetzt werden. Für die Modernisierung und Sanierung des Instituts für Chemieingenieurswesen (CIW) sind 7 Millionen Euro vorgesehen. Weitere 5 Millionen Euro werden für den Bau eines Ersatz-Hörsaalzentrums bereitgestellt.
Die Mittel sind Teil der Schnellbau-Initiative, mit der Baden-Württemberg zusätzliche Investitionen aus dem Sondervermögen des Bundes gezielt für den Hochschulbau einsetzt. Ziel ist es, dringend notwendige Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen schneller umzusetzen und die Infrastruktur der Hochschulen zukunftsfest aufzustellen.
AEGIS LXXX
Foto: Büro JoukovEine enorm wichtige Kultur-Institution feierte gestern den 80.sten! Glückwunsch dazu und danke für Euren zivilgesellschaftlichen Einsatz, den Ihr mehr als einmal bewiesen habt! Auf weitere 80 Jahre!
Neuer Windkraftplan kommt! (30. Juni 2026)
Es ist vollbracht, der Regionalverband Donau-Iller hat 💨 Windkraft auf rund 2% der Fläche so gut wie genehmigt!
Es kommt noch die 🔬 Prüfung der Fachministerien in Bayern und in Baden-Württemberg]
Damit endet eine 23 Jahre lange Blockade:
🛑 12.08.2003 - 19.12.2009 totales Verbot auf 100% der Fläche des Alb-Donau-Kreises, des Landkreises Biberach und der Stadt Ulm;
🛑 20.12.2009 - 22.12.2015 totales Verbot auf 99,919% dieser Fläche;
🛑 23.12.2015 bis heute totales Verbot auf 99,690% dieser Fläche.
(Foto)
PM Michael Joukov: gemischte Nachrichten für Biogas in unserer Region (9. Juni 2026)
Die heute veröffentlichten Zuschläge (https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Ausschreibungen/Biomasse/Apr2026/start.html) für Biogas in der Region Alb-Donau enthält viel mehr Schatten als Licht. Diese Einschätzung kommunizierte der örtliche Abgeordnete Michael Joukov in einer Pressemitteilung.
„Es freut mich natürlich riesig, dass Rochus Kaifel (Dellmensingen) sowie Thomas Kneer (Westerheim) einen Zuschlag für ihre Biogasanlagen erhalten konnten. Die über 2 MW kann die Region gut gebrauchen, und die Höfe haben nun Planungssicherheit.
Fakt ist aber: alleine in diesem Jahr fallen 22 Biogas-Anlagen aus der Förderung. Um die zu kompensieren, hätten bei dieser halbjährlichen Ausschreibung der Zuschlag für mind. 6 MW erteilt werden müssen. Haben tun wir nur ein Drittel.
Solange der Bund die Ausschreibungsmengen nicht erhöht, läuft es auf eine schleichende Erdrosselung des Biogases durch Ministerin Reiche hinaus. Biogas ist jedoch eine wichtige Stütze im ländlichen Raum. Rein von Energieausbeute sind Biogasanlage nicht optimal, aber Biogas lässt sich gut speichern und in die „Lücken“ von PV und Wind legen – das neue, noch von Robert Habeck stammende Ausschreibungsregime begünstigt es auch – nur sind die Mengen die Ministerin Reiche ins Verfahren gibt, schlicht zu klein. Es gilt, dringend nachzubessern!“